Rechner

Was kostet euch der SaaS-Wildwuchs?

SaaS-Verträge laufen über die Firmenkreditkarte einzelner Abteilungen, verlängern sich automatisch und tauchen in keinem zentralen Budget auf. Genau deshalb zahlt fast jeder Mittelständler für Lizenzen, die niemand mehr nutzt, und für zwei Tools, die dasselbe können. Diese Rechnung macht die Größenordnung sichtbar.

live

jährliches Einsparpotenzial

24.480 €

ungenutzte Lizenzen plus doppelte Tools

120Stk

Summe aller bezahlten Seats und Tool-Abos über alle Abteilungen

600Euro
25%

Inaktive Accounts, ausgeschiedene Mitarbeiter, Karteileichen

12%

Funktionen, die ihr parallel in zwei Systemen bezahlt

SaaS-Ausgaben gesamt

72.000 €

pro Jahr über alle Lizenzen

Ungenutzte Lizenzen

18.000 €

sofort kündbar zum Vertragsende

Doppelte Tools

6.480 €

auf die genutzten Ausgaben gerechnet

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Zuerst die Gesamtausgaben: Anzahl Lizenzen mal durchschnittliche Jahreskosten je Lizenz. Davon wird der ungenutzte Anteil (inaktive Accounts, gekündigte Mitarbeiter, Karteileichen) als Prozentsatz abgezogen — das ist der erste Einsparblock. Auf die verbleibenden, tatsächlich genutzten Ausgaben wird dann der Anteil für doppelte Tools angewendet, also Funktionen, die ihr parallel in zwei Systemen bezahlt. Beide Blöcke zusammen ergeben das jährliche Einsparpotenzial.

Wie ehrlich ist diese Schätzung?

Es ist bewusst eine Überschlagsrechnung mit zwei Stellschrauben. Die echten Anteile siehst du erst, wenn jemand alle Verträge, Login-Daten und Funktionsüberschneidungen einmal sauber gegenüberstellt. Realistisch sind 20 bis 30 Prozent ungenutzte Lizenzen und 10 bis 15 Prozent Doppelfunktionen — die Defaults liegen bewusst eher konservativ.

Lässt sich das Einsparpotenzial wirklich heben?

Ein Teil sofort: ungenutzte Lizenzen kündigt man zum nächsten Vertragsende. Doppelte Tools abzulösen kostet einmalig Migrationsaufwand und Überzeugungsarbeit in den Teams. Die Zahl ist daher die Obergrenze des Potenzials, nicht der garantierte Betrag im ersten Jahr.