Rechner · Make-or-Buy
Internes Data-Team vs. Dienstleister
Eigene Data-/BI-Stelle einstellen oder extern einkaufen? Gebt eure echten Zahlen ein und seht die Jahres-Vollkosten beider Wege im Vergleich — inklusive Lohnnebenkosten, Recruiting und Auslastung.
Dienstleister günstiger — Differenz/Jahr
13.583 €
Der Dienstleister kostet 68.400 €/Jahr — eine eigene Stelle wäre bei dieser Auslastung 13.583 € teurer.
Szenario
Interne Stelle
AG-Anteil Sozialversicherung, Umlagen
Personalberatung, Anzeigen, Zeit
Anteil der Stelle, der wirklich Data ist
Dienstleister
durchschnittlicher Bedarf übers Jahr
Jahres-Vollkosten im Vergleich
Intern (Gehalt+LNK)
78.650 €
+21 % LNK
Intern Vollkosten
81.983 €
/ 100 % Auslastung
Extern Vollkosten
68.400 €
6 Tage × 950 €
Differenz/Jahr
13.583 €
Günstiger
Extern
Break-even
7.2 Tg/Mo
5y Differenz
81.025 €
Jahreskosten · nach externen Tagen/Monat
Buy schlägt Make — noch. Erst ab ca. 7.2 externen Tagen/Monat lohnt eine eigene Stelle. Bis dahin ist der Dienstleister flexibler: keine Fixkosten, kein Recruiting-Risiko, sofort produktiv.
Datenplattform statt Excel-Chaos.
AInfach Data baut euer Datenfundament — eine Wahrheit statt drei Excel-Versionen. Pragmatisch, in Sprints, ohne Buzzword-Bingo.
Der häufigste Fehler: Bruttogehalt mit Tagessatz vergleichen
Wer ein Bruttojahresgehalt von 60.000 € gegen einen Tagessatz von 900 € hält, vergleicht Äpfel mit Birnen. Eine interne Stelle kostet real deutlich mehr als das Bruttogehalt: Lohnnebenkosten von rund 21 % (Arbeitgeber-Anteil Sozialversicherung, Umlagen), einmaliges Recruiting und die Einarbeitungszeit, in der die Stelle noch keinen vollen Wert liefert. Und: Wenn die Person nicht zu 100 % Data macht, verteilen sich die Kosten auf weniger Data-Stunden — die Data-Stunde wird teurer.
Dieser Rechner stellt die Vollkosten gegenüber: links die eigene Stelle inklusive aller Nebenkosten und geteilt durch den tatsächlichen Data-Anteil, rechts der Dienstleister mit Tagessatz × Tage × 12. Die Differenz pro Jahr und die Break-even-Auslastung sagen euch, ab wann sich Make gegenüber Buy lohnt.
Make, Buy — oder die Mischung
- Buy (Dienstleister). Flexibel, sofort produktiv, kein Recruiting-Risiko, in ruhigen Monaten keine Kosten. Stark beim Aufbau und bei klar abgegrenzten Projekten — das Wissen geht aber mit dem Vertrag wieder raus.
- Make (eigene Stelle). Lohnt ab kontinuierlicher, planbarer Auslastung. Baut Know-how im Haus auf, das bleibt — aber ein Fixkostenblock, der ausgelastet sein will.
- Die Mischung. Oft die ehrlichste Antwort: Dienstleister für Aufbau und Spitzen, eine interne Teilrolle für Kontinuität und Wissenstransfer. Genau die Aufteilung lässt sich im Erstgespräch konkret machen.
Häufige Fragen
Wie werden die internen Vollkosten berechnet?
Bruttojahresgehalt × (1 + Lohnnebenkosten-%) ergibt die echten Personalkosten — der Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung plus Umlagen liegt in Deutschland typisch bei 20–22 %. Diese Summe wird durch den Data-Auslastungsanteil geteilt (eine Stelle, die nur zu 50 % Data macht, „kostet“ die Data-Aufgabe doppelt), und die einmaligen Recruiting-Kosten werden über drei Jahre amortisiert dazugerechnet. Nicht enthalten sind Arbeitsplatz, Tools/Lizenzen und Weiterbildung — die internen Kosten sind also eher konservativ angesetzt.
Was bedeutet die Break-even-Auslastung?
Das ist die Anzahl externer Beratertage pro Monat, ab der ein Dienstleister genauso viel kostet wie eine eigene Vollzeitstelle. Liegt euer tatsächlicher Bedarf darunter, ist der Dienstleister günstiger; liegt er darüber, lohnt eine interne Stelle — vorausgesetzt, die Arbeit kommt kontinuierlich und nicht in Projektwellen.
Warum ist „intern günstiger“ nicht automatisch die bessere Wahl?
Eine eigene Stelle ist ein Fixkostenblock: Sie muss ausgelastet werden, egal ob gerade Bedarf ist. Ein Dienstleister ist flexibel — keine Recruiting-Zeit, sofort produktiv, in ruhigen Monaten null Kosten. Gerade beim Aufbau, wenn noch unklar ist, wie viel Data-Arbeit dauerhaft anfällt, ist „Buy“ oft die risikoärmere Brücke. Intern lohnt erst ab kontinuierlicher, planbarer Auslastung.
Was zeigt der Rechner bewusst NICHT?
Weiche Faktoren: Wissensaufbau im eigenen Haus, Verfügbarkeit und Reaktionszeit, Abhängigkeit von einer einzelnen Person (Bus-Faktor) und Recruiting-Risiko. Eine interne Stelle baut Know-how auf, das bleibt; ein Dienstleister bringt Tempo und Breite, nimmt das Wissen aber wieder mit. Diese Punkte sind real, aber schwer in Euro zu fassen — deshalb bleibt die Rechnung bewusst auf die harten Kosten beschränkt.
Verwandte Rechner
Weiter rechnen
ROI: Reporting & KI
Lohnt sich Reporting-Automatisierung oder ein KI-Projekt im Betrieb?
Datenplattform-Kosten
Was die Plattform kostet, die ein Data-Team betreiben würde.
Cloud-Migration-ROI
Make-or-Buy auf Infrastruktur-Ebene: selbst betreiben oder migrieren?
Alle Rechner
Cloud-, Data- und KI-Kosten konkret durchrechnen.