Rechner

Was bindet zu viel Lagerbestand an Kapital?

Lagerbestand steht in der Bilanz als Vermögen — deshalb wirkt er harmlos. Tatsächlich bindet jeder Euro im Regal Kapital und verursacht laufend Kosten für Zins, Lager, Versicherung und Verschrottung. Diese Kosten tauchen in keiner einzelnen Rechnung auf, summieren sich über das Jahr aber erheblich. Wer Beständen mit besseren Bedarfsdaten begegnet, senkt das gebundene Kapital, ohne die Lieferfähigkeit anzutasten.

live

jährliche Ersparnis bei gleicher Lieferfähigkeit

36.000 €

plus 180.000 € einmalig freigesetztes Kapital

1500k

Wert des durchschnittlich gebundenen Bestands zu Einstandspreisen.

20%

Kapitalkosten, Lagerhaltung, Versicherung und Abschreibung zusammen.

12%

Erreichbar durch bessere Bedarfsdaten — ohne Servicegrad-Verlust.

Einmalig freigesetztes Kapital

180.000 €

steht einmalig zur Verfügung

Lagerkosten heute pro Jahr

300.000 €

auf den aktuellen Bestand

Ersparnis pro Monat

3.000 €

laufender Effekt

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Aus dem durchschnittlichen Lagerwert wird über den eingestellten Reduktionsanteil das einmalig freigesetzte Kapital bestimmt (Lagerwert × Reduktion). Die jährliche Ersparnis ergibt sich, indem dieses freigesetzte Kapital mit dem Lagerkostensatz multipliziert wird (freigesetztes Kapital × Lagerkostensatz). Der Lagerkostensatz bündelt vereinfachend Kapitalkosten, Lagerhaltung, Versicherung und Abschreibung/Verschrottung in einem Prozentsatz pro Jahr.

Ist die Bestandssenkung ohne Risiko für die Lieferfähigkeit?

Nicht automatisch. Die Reduktion ist nur dann ohne Servicegrad-Verlust möglich, wenn sie aus besseren Bedarfsdaten und Sicherheitsbeständen kommt — nicht aus pauschalem Kürzen. Der Rechner unterstellt diesen datengetriebenen Fall. Welcher Reduktionsanteil bei euch realistisch ist, hängt von Sortiment, Vorhersagbarkeit und Lieferzeiten ab.

Ist das freigesetzte Kapital ein laufender oder einmaliger Effekt?

Das freigesetzte Kapital ist ein einmaliger Effekt — es steht danach einmalig zur Verfügung. Die ausgewiesene jährliche Ersparnis dagegen wiederholt sich, solange der niedrigere Bestand gehalten wird. Beide Zahlen bewusst getrennt zu betrachten, hilft bei der Einordnung.