Rechner

Was bringt eine bessere Forecast-Genauigkeit?

Eine ungenaue Prognose kostet doppelt: zu viel beschafft bindet Kapital und verursacht Lager- und Abschriftenkosten – zu wenig beschafft kostet Marge und Kunden. Beides steht nirgends als Posten in der Bilanz, sondern verteilt sich still über das ganze Jahr. Diese Rechnung macht greifbar, was schon wenige Prozentpunkte mehr Treffsicherheit wert sind.

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Sparpotenzial pro Jahr

179.200 €

durch weniger Überbestand und Fehlmengen

8000kEuro

Umsatz mit Produkten, die geplant und bevorratet werden müssen

20%

Mittlere Abweichung zwischen Prognose und tatsächlichem Absatz

8%-Punkte

Um wie viele Prozentpunkte die Fehlerquote sinkt

28%

Kombiniert Lager-/Abschriftenkosten beim Überbestand und entgangene Marge bei Fehlmengen

Heutige Kosten der Ungenauigkeit

448.000 €

Über- und Unterprognose zusammen, pro Jahr

Fehlerbehafteter Umsatz

1.600.000 €

Umsatzanteil, der heute daneben geplant wird

Reduktion der Fehlerkosten

0 %

Anteil der heutigen Fehlerkosten, der wegfällt

Verbleibende Fehlerkosten

268.800 €

was auch nach der Verbesserung jährlich bleibt

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Aus deinem Jahresumsatz und der heutigen Prognose-Fehlerquote ergibt sich der fehlerbehaftete Umsatzanteil. Darauf rechnen wir einen kombinierten Fehlerkostensatz – er bündelt die beiden Schadensseiten: Lager-, Kapitalbindungs- und Abschriftenkosten beim Überbestand sowie entgangene Marge bei der Fehlmenge. Der Jahresnutzen ist der Anteil dieser Kosten, der durch die Genauigkeitsverbesserung in Prozentpunkten wegfällt. Beispiel: Sinkt eine Fehlerquote von 20 % auf 12 %, also um 8 Prozentpunkte, fällt rund 40 % dieser Kosten weg.

Wie schätze ich den Fehlerkostensatz?

Das ist die ehrlichste Stellschraube und zugleich die unsicherste. Ein typischer Mittelwert liegt zwischen 20 und 35 %: Auf Überbestände wirken Kapitalbindung und Abschriften, auf Fehlmengen die entgangene Bruttomarge. Wir haben beide Seiten zu einem Satz auf den gesamten Fehlerumsatz zusammengefasst. Im Beratungsgespräch trennen wir das und setzen deine echten Margen- und Lagerwerte ein.

Ist die Genauigkeitsverbesserung realistisch?

Fünf bis zehn Prozentpunkte sind bei vielen Mittelständlern erreichbar, wenn heute noch in Excel oder rein nach Bauchgefühl geplant wird. Die Rechnung sagt nichts darüber aus, wie aufwendig das ist – sie zeigt nur das Sparpotenzial, das du dem Projektaufwand gegenüberstellen kannst.