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Was kosten dich Ausschuss und Nacharbeit pro Jahr?

Ausschuss und Nacharbeit verschwinden meist im laufenden Betrieb: das verbrauchte Material steckt schon im Einkauf, die Nacharbeitszeit im normalen Lohn. Beides taucht nirgends als eigene Kostenstelle auf – und genau deshalb wird es selten gerechnet. Diese Aufstellung macht den Betrag sichtbar.

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Kosten aus Ausschuss und Nacharbeit pro Jahr

126.000 €

Material plus gebundene Zeit an Mensch und Maschine

120kStk
12
2,5%

Anteil der Teile, der unbrauchbar verworfen wird

4%

Anteil der Teile, der nachgearbeitet werden muss

Verlorenes Material (Ausschuss)

36.000 €

3.000 verworfene Teile/Jahr

Nacharbeitskosten

90.000 €

0,25 h pro Teil bei 75 €/h Vollkosten

Nacharbeitszeit/Jahr

1.200 h

gebundene Personen- und Maschinenstunden

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Aus der Jahresstückzahl und der Ausschussquote ergeben sich die Ausschussteile; multipliziert mit den Materialkosten pro Teil sind das die verlorenen Materialkosten. Aus der Nacharbeitsquote ergeben sich die nachzuarbeitenden Teile; multipliziert mit Nacharbeitszeit pro Teil und einem kombinierten Stundensatz für Mensch und Maschine sind das die Nacharbeitskosten. Die Summe beider ist die Jahreszahl. Bewusst vereinfacht: Ausschuss verursacht in der Realität meist zusätzlich Bearbeitungs- und Entsorgungskosten, die hier nicht enthalten sind – die echte Zahl liegt also eher höher.

Welchen Stundensatz soll ich einsetzen?

Einen Vollkostensatz, der Lohn samt Lohnnebenkosten und den anteiligen Maschinenstundensatz (Abschreibung, Energie, Instandhaltung) zusammenfasst. Wenn du nur den reinen Lohn einsetzt, unterschätzt du die Kosten deutlich.

Was fange ich mit der Zahl an?

Sie ist die wirtschaftliche Grundlage, um zu entscheiden, ob sich Maßnahmen zur Qualitätssicherung, eine bessere Prozessdatenerfassung oder Investitionen in Prüftechnik rechnen. Erst wenn die Kosten beziffert sind, lässt sich ein Budget dagegen halten.