Rechner
Was kostet euch das Warten auf Reports und Daten?
Wenn eine Auswertung nur über die IT oder das Controlling zu bekommen ist, wartet der Fachbereich — und Entscheidungen verschieben sich um Tage. Diese Zeit steht in keinem Budget, weil sie sich auf viele kleine Anfragen verteilt. Erst aufs Jahr hochgerechnet wird die Größenordnung sichtbar.
Produktivitätskosten der Wartezeit pro Jahr
836.550 €
1.300 Datenanfragen/Jahr · 12.870 h gebunden
Über das ganze Unternehmen, inkl. Ad-hoc-Auswertungen
Von der Anfrage bis zur fertigen Antwort
Wo eine Entscheidung tatsächlich auf die Zahl wartet
Wartezeit im Fachbereich
709.800 €
blockierte Stunden in Euro
IT-Bearbeitungskosten
126.750 €
ca. 1,5 h je Anfrage
Gebundene Zeit
8.0×
Vollzeitstellen (à 1.600 h)
Anfragen pro Jahr
1.300
gesamtes Unternehmen
Rechnen ist das eine. Umsetzen das andere.
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Häufige Fragen
Wie wird gerechnet?
Zwei Posten werden addiert und aufs Jahr hochgerechnet. Erstens die Wartezeit im Fachbereich: Anfragen pro Woche × 52 ergibt die Anfragen pro Jahr, davon kostet jede den Anteil, der die Arbeit wirklich blockiert (statt nur nebenbei zu laufen) × Wartetage je Anfrage × 8 Stunden × Stundensatz. Zweitens die IT-Bearbeitung: Anfragen pro Jahr × Bearbeitungsstunden je Anfrage × Stundensatz. Beides zusammen ergibt die jährlichen Kosten der Wartezeit.
Ist die Wartezeit wirklich verlorene Produktivität?
Nicht komplett — niemand sitzt fünf Tage untätig vor dem Bildschirm. Deshalb rechnet der Rechner nur mit einem blockierenden Anteil der Anfragen: jene, bei denen eine Entscheidung oder ein nächster Schritt tatsächlich auf die Zahl wartet. Der Default von 35 % ist bewusst konservativ. Der eigentliche Schaden ist oft die verzögerte Entscheidung, die sich schwer beziffern lässt und hier gar nicht eingerechnet ist.
Was fängt man mit der Zahl an?
Sie ist die wirtschaftliche Begründung dafür, Standard-Auswertungen aus der Warteschlange zu holen — über Self-Service-Dashboards, definierte Standard-Reports oder einen sauberen Datenzugriff. Der Rechner sagt nicht, dass IT überflüssig wird, sondern was die heutige Warteschlange kostet.