Rechner · Data

Data-Warehouse-Vergleich

Snowflake, BigQuery, Amazon Redshift, Microsoft Fabric und Databricks SQL nebeneinander: gebt Storage und Compute ein und seht, welcher Anbieter bei eurer Last am günstigsten ist — und wie groß die Spannweite zum teuersten wirklich ist.

5 Anbieter im direkten Vergleich·kein Favorit, neutral sortiert·Listenpreise EU-Region
live

Günstigster Anbieter bei dieser Last

BigQuery

ca. 108 €/Monat (Standard Edition) — günstigste passende Option im Vergleich.

Spannweite bis 655 €/Monat (Snowflake) · 547 Unterschied (84%)

Profil

5TB

komprimierte Daten im Warehouse

200Einh.

Credits, Slot-/RPU-/CU-/DBU-Stunden je Anbieter

Nicht jeder Anbieter hat jede Edition — fehlt sie, wird die nächstpassende verwendet.

BigQuery

Standard Edition

BEST
108€/Mo
Storage 100·Compute 8
EinheitSlot-Stunden
Microsoft Fabric

F-SKU Pay-as-you-go

#2
141€/Mo
Storage 105·Compute 36
EinheitCU-Stunden
Amazon Redshift

Serverless

#3
179€/Mo
Storage 110·Compute 69
EinheitRPU-Stunden
Databricks SQL

SQL Pro

#4
212€/Mo
Storage 110·Compute 102
EinheitDBU
Snowflake

Standard

#5
655€/Mo
Storage 115·Compute 540
EinheitCredits

Monatskosten im Vergleich

€ pro Monat

BigQuery
108
Fabric
141
Redshift
179
Databricks
212
Snowflake
655

Compute-Einheiten sind nicht 1:1 vergleichbar. Ein Snowflake-Credit, eine BigQuery-Slot-Stunde und eine Databricks-DBU leisten unterschiedlich viel. Die Zahlen zeigen Größenordnungen — kein Tarif-zu-Tarif-Benchmark. Der reale Verbrauch hängt von Query-Last, Auto-Suspend und Caching ab.

Listenpreise EU-Region, Stand 13. Juni 2026 · Storage + Compute, ohne Daten-Transfer & Features · Schätzwerte zur Orientierung.

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Warum „welches Warehouse ist das günstigste?" keine pauschale Antwort hat

Storage kostet bei allen fünf Anbietern fast dasselbe — rund 20 bis 23 € pro Terabyte und Monat. Der Unterschied in der Rechnung kommt fast immer aus dem Compute: aus der Frage, wie viel ihr abfragt, wie oft Pipelines laufen und wie gut die Engine zwischen den Abfragen wieder einschläft. Genau deshalb wechselt der „Sieger" mit dem Profil: Eine storage-lastige Archiv-Plattform fällt anders aus als ein Dashboard-Backend mit hoher Concurrency.

Dieser Rechner gibt bewusst keinen Favoriten vor. Er nimmt eure Storage- und Compute-Eingabe, rechnet sie gegen die hinterlegten Listenpreise je Anbieter und sortiert neutral nach Monatskosten. Die teuerste Option ist genauso sichtbar wie die günstigste — und die Spannweite zeigt, wie viel die Entscheidung überhaupt ausmacht.

Der größte Fehler bei der Auswahl

Anbieter nur nach dem Listenpreis pro Einheit zu vergleichen. Ein Snowflake-Credit, eine BigQuery-Slot-Stunde und eine Databricks-DBU leisten unterschiedlich viel Arbeit — die Einheiten sind nicht 1:1 umrechenbar. Wer wirklich vergleichen will, misst eine repräsentative Workload bei zwei, drei Kandidaten und rechnet auf den Monat hoch. Dieser Rechner ist die Vorstufe davon: Er zeigt die Größenordnung und grenzt die Shortlist ein.

  • Auto-Suspend & Caching entscheiden über einen großen Teil der Compute-Kosten — ein schlecht konfiguriertes Cluster, das durchläuft, ist teurer als jeder Tarifunterschied.
  • Reserved-/Commitment-Rabatte verschieben das Bild: Wer sich auf ein Jahr festlegt, zahlt deutlich weniger als im Pay-as-you-go.
  • Ökosystem-Bindung zählt mehr als ein paar Prozent Preisunterschied — wer ohnehin in Azure, AWS oder Google steckt, hat gute Gründe, dort zu bleiben.

Häufige Fragen

Warum sind die Compute-Kosten zwischen den Anbietern so schwer vergleichbar?

Jeder Anbieter rechnet in einer eigenen Einheit ab: Snowflake in Credits, BigQuery in Slot-Stunden, Redshift in RPU-Stunden, Microsoft Fabric in CU-Stunden und Databricks SQL in DBU. Eine Einheit leistet bei jedem Anbieter unterschiedlich viel Arbeit. Der Rechner setzt deshalb eine gemeinsame „Compute-Einheiten/Monat“-Zahl an, um Größenordnungen sichtbar zu machen — er ersetzt aber keine echte Workload-Messung mit euren Queries.

Wie wird der Monatspreis berechnet?

Pro Anbieter gilt: Storage-TB × Storage-Rate + Compute-Einheiten × Compute-Rate. Die Raten je Edition stecken in der Datengrundlage (Listenpreise EU-Region, Pay-as-you-go). Storage liegt bei allen Anbietern eng beieinander (rund 20–23 € pro TB/Monat) — der große Hebel ist fast immer das Compute.

Welcher Anbieter ist der günstigste?

Das hängt komplett von eurem Profil ab und wechselt mit Storage-Menge, Compute-Last und Edition. Genau deshalb gibt der Rechner keinen Favoriten vor: Er sortiert neutral nach errechneten Monatskosten und markiert die günstigste passende Option. Bei storage-lastigen, compute-armen Workloads gewinnen oft andere Anbieter als bei compute-intensiven.

Was ist in den Zahlen NICHT enthalten?

Daten-Transfer (Egress), zusätzliche Features (Streaming, ML, Governance-Add-ons), Support-Stufen, Mindestlaufzeiten und Reserved-/Commitment-Rabatte über die hinterlegten Tiers hinaus. Auch Auto-Suspend, Caching und Query-Optimierung — die in der Praxis 30–70 % der Compute-Kosten ausmachen können — bildet ein Schieberegler nicht ab. Die echte Rechnung entsteht erst an eurer realen Last.

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