Rechner
Was kostet dich Kundenabwanderung pro Jahr?
Churn taucht in keiner GuV als eigene Position auf — er versteckt sich in stagnierendem Umsatz trotz voller Vertriebspipeline. Wer abwandernde Kunden nur nachbestellt, statt sie zu halten, zahlt doppelt: einmal den verlorenen Folgeumsatz und einmal die teurere Neukundengewinnung als Ersatz.
Churn-Kosten pro Jahr
432.000 €
entgangener Umsatz plus Wiederbeschaffung
Zahlende Kunden zu Jahresbeginn
Wiederkehrender Umsatz, den ein Kunde pro Jahr bringt
Anteil der Kunden, die pro Jahr kündigen
Was es kostet, einen verlorenen Kunden zu ersetzen
Verlorene Kunden pro Jahr
180
bei 15 % Abwanderung
Direkt entgangener Umsatz
324.000 €
Folgeumsatz der gekündigten Kunden
Kosten für Ersatz-Akquise
108.000 €
um wieder auf den Ausgangsstand zu kommen
Datenplattform statt Excel-Chaos.
AInfach Data baut euer Datenfundament — eine Wahrheit statt drei Excel-Versionen. Pragmatisch, in Sprints, ohne Buzzword-Bingo.
Häufige Fragen
Wie wird gerechnet?
Aus deiner Kundenzahl und der Abwanderungsquote ergibt sich, wie viele Kunden pro Jahr verloren gehen (Kunden mal Quote durch 100). Diese Zahl wird mit dem durchschnittlichen Jahresumsatz pro Kunde multipliziert — das ist der direkt entgangene Umsatz. Dazu kommen die Kosten, jeden verlorenen Kunden durch einen neuen zu ersetzen (verlorene Kunden mal Akquisekosten). Beides zusammen ergibt die jährlichen Churn-Kosten. Bewusst vereinfacht: Wir rechnen mit Durchschnittswerten über ein Jahr, ignorieren also unterjährige Schwankungen, Vertragslaufzeiten und den Effekt, dass ein gehaltener Kunde über mehrere Jahre Umsatz bringt — der reale Schaden ist über die Kundenlebensdauer meist höher als hier angezeigt.
Warum die Akquisekosten getrennt ausweisen?
Weil sie oft der überraschendere Posten sind. Einen Bestandskunden zu halten kostet in der Regel ein Vielfaches weniger, als einen neuen zu gewinnen. Wer Churn nur als Umsatzlücke sieht, übersieht, dass jeder Abgang zusätzlich das Marketing- und Vertriebsbudget belastet, nur um wieder bei null anzufangen.
Ist die Zahl belastbar genug für eine Entscheidung?
Sie ist eine ehrliche Größenordnung, kein Gutachten. Sie hängt direkt an deinen Eingaben — vor allem an der Churn-Quote, die viele Unternehmen gar nicht sauber messen. Genau das ist meist der erste sinnvolle Schritt: Churn überhaupt verlässlich aus den eigenen Daten zu ermitteln, bevor man über Gegenmaßnahmen redet.