Rechner
Was kostet dich technische Schuld pro Jahr?
Technische Schuld taucht in keiner Bilanz auf, frisst aber jeden Monat Entwicklerkapazität, die eigentlich für neue Funktionen gedacht war. Diese Rechnung macht aus einem Bauchgefühl eine konkrete Zahl, über die du mit deinem Team reden kannst.
geschätzte Kosten technischer Schuld pro Jahr
286.727 €
entspricht 2.8× gebundenen Entwicklerstellen
Festangestellte plus Dienstleister in der Entwicklung
Wie viel Entwicklerzeit fließt in Legacy statt in Neues?
Brutto inkl. Nebenkosten, Tools, Arbeitsplatz
Extra-Tage, die ein Release wegen Altlasten länger braucht
Gebundene Wartungsstellen
2.8×
Vollzeitkapazität nur für Altlasten
Gebundene Stunden/Jahr
4.480 h
die nicht in neue Funktionen fließen
Reine Kapazitätskosten
266.000 €
Personalkosten der gebundenen Zeit
Kosten verzögerter Releases
20.727 €
durch langsamere Auslieferung
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Häufige Fragen
Wie wird gerechnet?
Wir nehmen deine Entwicklerzahl und den geschätzten Anteil ihrer Zeit, der in Wartung und Workarounds statt in neue Features fließt. Daraus ergeben sich die gebundenen Vollzeitstellen und deren Jahreskosten. Dazu kommen die Releasekosten: Verzögerungstage je Release × 12 Releases × Tageskosten eines Entwicklers (Jahreskosten / 220 Arbeitstage). Beides zusammen sind die geschätzten Jahreskosten. Das ist bewusst vereinfacht - wir rechnen mit pauschalen 220 Arbeitstagen und 12 Releases im Jahr und blenden Folgekosten wie verlorene Marktchancen oder Mitarbeiterfrust aus.
Warum sieht man diese Kosten sonst nicht?
Weil sie nirgends als eigene Position auftauchen. Die Entwickler sind bezahlt, egal ob sie an neuen Funktionen oder an alten Baustellen arbeiten. Erst wenn man den Wartungsanteil als gebundene Stellen ausdrückt, wird der Preis sichtbar.
Was bringt mir die Zahl konkret?
Sie ist eine Diskussionsgrundlage, kein exaktes Controlling. Wenn die Summe groß genug ist, lohnt sich die ehrliche Frage, ob ein gezielter Aufräum-Sprint günstiger ist als jedes Jahr dieselbe gebundene Kapazität zu bezahlen.