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Redis- & Cache-Hosting im Preisvergleich
ElastiCache, Azure Cache, Upstash, Redis Cloud oder Self-Host? Gebt Speicher, Durchsatz und Hochverfügbarkeit ein und seht in 30 Sekunden, wer für euren Cache am günstigsten ist — neutral gerechnet, in Euro pro Monat.
Günstigster Anbieter für diese Konfiguration
96 €/Mo
Azure Cache for Redis bei 4 GB · 500 Requests/s · mit HA — bis zu 4.531 €/Jahr günstiger als Self-Host (VM) (80 %).
Use-Case
Datenmenge, die im Cache gehalten wird
Lese-/Schreib-Operationen im Mittel
HA verdoppelt Speicher-/Grundkosten (zweiter Knoten), schützt aber vor Ausfall.
Standard/Premium
Redis (node-based)
Flexible
Serverless / Pro
Redis auf eigener VM
Monatliche Kosten im Vergleich
€ pro Monat
HA aktiv. Eine zweite Replica fängt Knoten-Ausfälle ab — Pflicht, sobald der Cache nicht nur Beschleunigung, sondern Teil der Verfügbarkeit ist. Ohne HA halbieren sich Speicher-/Grundkosten, aber ein Ausfall trifft direkt.
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Warum der „günstigste Anbieter“ von eurem Lastprofil abhängt
Redis-Hosting ist kein Produkt mit einem Preis, sondern fünf sehr unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Knotenbasierte Anbieter wie ElastiCache und Azure Cache zahlt ihr nach reserviertem RAM — der Durchsatz ist quasi inklusive. Upstash dreht das um: Speicher fast geschenkt, dafür jede Million Requests extra. Redis Cloud liegt mit seiner durchsatzbasierten Abrechnung dazwischen.
Das Ergebnis: Bei einem kleinen Session-Cache mit wenig Last gewinnt fast immer die serverless Variante. Bei dauerhaft hohem Durchsatz — Rate-Limiting, Leaderboards, Feature-Stores — kippt es zugunsten der knoten- oder durchsatzbasierten Anbieter. Wer ohne Lastprofil eine Plattform auswählt, zahlt schnell das Doppelte.
Drei Stolperfallen bei der Cache-Wahl
- HA wird übersehen. Ein Single-Node-Cache ist billig — bis der Knoten ausfällt und mit ihm die App. Sobald der Cache Teil der Verfügbarkeit ist, gehört eine zweite Replica dazu, die die Kosten ungefähr verdoppelt.
- Request-Kosten unterschätzt. Bei serverless Modellen wirkt der GB-Preis lächerlich günstig — bis ein heißer Endpoint mit tausenden Requests pro Sekunde die Request-Kosten explodieren lässt.
- Self-Host „kostet nichts“. Die VM ist günstig, die Betriebszeit nicht: Patching, Monitoring, Backups und Failover sind echter Aufwand, der in keiner Cloud-Rechnung steht.
Welche Option für euren konkreten Workload die richtige ist, lässt sich in 30 Minuten klären — ehrlich, ohne Anbieter-Bias.
Häufige Fragen
Welche Anbieter vergleicht der Rechner?
AWS ElastiCache, Azure Cache for Redis, Upstash, Redis Cloud und einen Self-Host auf eigener VM. Jeder Anbieter hat ein eigenes Preismodell: knotenbasiert (ElastiCache, Azure), serverless mit Request-Abrechnung (Upstash), durchsatzbasiert (Redis Cloud) oder VM-Kosten plus Betriebsaufwand (Self-Host). Der Rechner zeigt den günstigsten neutral — ohne Vorliebe für einen Anbieter.
Warum ist Upstash bei wenig Last günstig, aber bei viel Last teuer?
Upstash rechnet pay-per-Request: Der Speicher ist sehr günstig, aber jede Million Operationen kostet extra. Für kleine Caches mit moderatem Durchsatz ist das unschlagbar. Sobald aber dauerhaft tausende Requests pro Sekunde laufen, summieren sich die Request-Kosten — dann sind knoten- oder durchsatzbasierte Anbieter oft günstiger. Genau diesen Kipppunkt macht der Rechner sichtbar.
Was kostet Hochverfügbarkeit (HA) wirklich?
HA bedeutet eine zweite Replica in einer anderen Zone, die bei Knoten-Ausfall übernimmt. In der Praxis verdoppelt das die Speicher- und Grundkosten. Der Rechner bildet das als Multiplikator pro Anbieter ab. Faustregel: Wenn der Cache nur Beschleunigung ist und ein Kaltstart verschmerzbar wäre, kann HA entfallen. Sobald der Cache Teil der Verfügbarkeit eurer App ist (z. B. Sessions, Rate-Limiting), gehört HA dazu.
Lohnt sich Self-Host gegenüber gemanagtem Redis?
Auf dem reinen RAM-Preis ist Self-Host fast immer am günstigsten — deshalb rechnen wir eine Ops-Pauschale für Patching, Monitoring, Backups und Failover dazu. Diese Zeit ist real und wird oft vergessen. Für ein kleines Team ohne dedizierte Plattform-Leute ist gemanagtes Redis meist die ehrlichere Wahl; ab einer gewissen Größe und mit eigenem SRE-Team kippt die Rechnung zugunsten Self-Host.
Wie genau sind die Zahlen?
Es ist ein vereinfachtes Modell mit Listenpreis-Bändern (Stand Juni 2026), das Speicher, Durchsatz und HA abbildet — gut genug für die Größenordnung und den Anbieter-Vergleich. Reservierungen, Volumenrabatte, Netzwerk-/Egress-Kosten und Region-Unterschiede sind nicht enthalten. Für eine belastbare Zahl im konkreten Setup ist das Erstgespräch da.
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