Rechner · Fertigung

Lohnt sich vorausschauende Wartung?

Statt Bauchgefühl: gebt euren Maschinenpark und eure ungeplanten Stillstände ein und seht in 30 Sekunden, was euch Ausfälle heute kosten, wie viel Predictive Maintenance pro Jahr spart und wann sich das Projekt rechnet.

Stillstandskosten sichtbar machen·vom Feuerwehr-Modus zur Planung·ehrlich-konservativ gerechnet
live

Jährliche Einsparung durch Predictive Maintenance

65.280

Das sind 77 Stunden/Jahr weniger ungeplanter Stillstand — Break-even nach 11.0 Monaten.

5-Jahre Netto: 266.400

Use-Case

8Stk.
6/Jahr

Wie oft steht eine Maschine im Schnitt ungeplant?

4h

Von Ausfall bis Wiederanlauf, inkl. Diagnose

850€/h

Entgangener Deckungsbeitrag, Personal, Konventionalstrafen

40%

Anteil der Stillstandszeit, der sich vermeiden lässt

60k

Sensorik, Anbindung, Modell, Einführung

Ist-Situation pro Jahr

Stillstände

48

ungeplant/Jahr

Stillstand-Stunden

192 h

gesamt/Jahr

Stillstandskosten

163.200 €

ohne Predictive

Einsparung/Jahr

65.280

Einsparung/Jahr

65.280 €

Break-Even

11.0 Mo

5y Netto

266.400 €

Kumuliert · 60 Monate

Ohne Mit Predictive
Break-Even
Monat 01224364860

Tragfähiger Case. Break-Even unter 18 Monaten ist in der Fertigung ein starkes Signal — die vermiedenen Stillstände zahlen die Sensorik und Anbindung in unter zwei Jahren zurück.

Schätzwerte — der echte Hebel hängt von Maschinenpark, Datenlage und Wartungsorganisation ab. Genau dafür ist das Erstgespräch da.

Den Prozess automatisieren — nicht nur durchrechnen.

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Warum ungeplante Stillstände teurer sind, als sie wirken

Die meisten Betriebe fragen zuerst: „Was kostet uns das Predictive-Projekt?" Die bessere erste Frage ist: „Was kosten uns die ungeplanten Stillstände, die wir gerade hinnehmen?" Genau das rechnet dieser Rechner sichtbar — die Stillstandskosten laufen als Linie einfach weiter, Monat für Monat, während die einmalige Investition nach dem Break-even nur noch spart.

Der häufigste versteckte Posten ist nicht das Ersatzteil, sondern die Kettenreaktion eines Ausfalls: Eine stehende Maschine bindet Personal, erzeugt Ausschuss beim Wiederanlauf, verschiebt Liefertermine und treibt Express-Beschaffung. Bei einer Engpass-Anlage sind schnell mehrere tausend Euro pro Stunde im Spiel — die in keiner Wartungsrechnung auftauchen, weil „die Maschine läuft ja meistens".

So kommt Predictive Maintenance in die Fertigung

  • Sensorik und Datenanbindung. Schwingung, Temperatur, Strom und Steuerungsdaten werden erfasst — oft sind viele Signale in der SPS schon vorhanden und müssen nur zusammengeführt werden.
  • Muster statt fester Intervalle. Statt nach Plan oder erst nach dem Ausfall zu warten, wird der reale Zustand bewertet — Wartung passiert dann, wenn sie nötig ist, im geplanten Fenster.
  • Vom Feuerwehr-Modus zur Planung. Ankündigungen statt Überraschungen: Ersatzteile sind da, der Techniker ist eingeplant, die Linie steht im geplanten statt im teuren ungeplanten Fenster.

Welcher Maschinenpark der größte Hebel für euch ist und ob die Datenlage trägt, lässt sich in 30 Minuten klären — ehrlich, ohne Verkaufs-Tanz.

Häufige Fragen

Für wen ist dieser Rechner gedacht?

Für Werks- und Instandhaltungsleiter sowie Geschäftsführer in der Fertigung, bei denen ungeplante Maschinenstillstände regelmäßig Geld kosten — sei es durch entgangene Produktion, Personalbindung oder Konventionalstrafen. Er hilft, ein Predictive-Maintenance-Projekt mit echten Zahlen statt mit dem Bauchgefühl „das bringt schon was“ zu bewerten.

Wie wird die jährliche Einsparung berechnet?

Maschinen × ungeplante Stillstände/Jahr je Maschine × Ø Stunden je Stillstand ergibt die gesamten Stillstand-Stunden pro Jahr. Multipliziert mit den Ø Stillstandskosten/Stunde ergibt das die heutigen Stillstandskosten. Davon nehmen wir den Anteil, den die erwartete Reduktion vermeidet — das ist die jährliche Einsparung. Break-even = Projekt-Investition geteilt durch die monatliche Einsparung.

Was ist eine realistische Reduktion durch Predictive Maintenance?

In der Praxis lassen sich verschleißbedingte und sich ankündigende Ausfälle (Lager, Pumpen, Antriebe, Werkzeuge) oft um 30–50 % reduzieren. Plötzliche Brüche oder Bedienfehler erkennt kein Modell vorher — deshalb sind Werte über 60 % mit Vorsicht zu genießen. Lieber konservativ rechnen: Der Rechner ist eine Orientierung, kein Angebot.

Was gehört alles in die Stillstandskosten pro Stunde?

Mehr als nur der entgangene Umsatz: entgangener Deckungsbeitrag der Maschine, gebundenes Personal an Linie und in der Instandhaltung, Ausschuss beim Wiederanlauf, mögliche Konventionalstrafen bei Lieferverzug und der Aufwand für Express-Ersatzteile. In Summe liegt der Stundenwert oft deutlich höher, als zunächst angenommen.

Was zeigt der Rechner NICHT?

Weiche Effekte: ruhigere Schichten ohne Feuerwehr-Einsätze, planbare Wartungsfenster, längere Lebensdauer der Anlagen und bessere Liefertreue gegenüber Kunden. Die sind real, aber schwer in Euro zu fassen — wir lassen sie bewusst weg, damit die Rechnung ehrlich-konservativ bleibt.

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