Rechner

Was kostet papierbasierte Instandhaltung pro Jahr?

Bei papierbasierter Instandhaltung steckt der teuerste Teil nicht im Reparieren, sondern im Drumherum: Techniker suchen Pläne und Historie, füllen abends Protokolle aus, und Fehler entstehen, weil Information fehlt oder unleserlich ist. Diese Zeit taucht in keiner Kostenstelle auf — deshalb wird sie nie hinterfragt. Diese Rechnung macht sie sichtbar.

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Einsparpotenzial pro Jahr

69.840 €

bei 60 % Digitalisierungsgrad

2.4kStk

Wartungen, Reparaturen und Inspektionen zusammen

30min

Suche nach Plan/Historie plus Protokoll ausfüllen

55Euro

Gehalt plus Lohnnebenkosten

6%

z.B. falsches Teil, doppelte Fahrt, fehlende Doku

Verschwendete Zeit

1.200 h

Suche und Doku pro Jahr

Zeitkosten/Jahr

66.000 €

bevor digitalisiert wird

Fehlerkosten/Jahr

50.400 €

350 € je vermeidbarem Fehler angesetzt

Brutto-Potenzial

116.400 €

bei vollständiger Vermeidung

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Wir summieren zwei Posten. Erstens die Zeit: Aufträge pro Jahr × verschwendete Minuten je Auftrag (Suche plus Doku) ÷ 60 ergibt die Stunden, multipliziert mit dem Stundensatz und dem angenommenen Digitalisierungsgrad (also wie viel dieser Zeit ein digitales System realistisch einspart). Zweitens die Fehler: Aufträge × Fehlerquote × Kosten je Fehler, ebenfalls um den Digitalisierungsgrad reduziert. Beide Posten zusammen ergeben das jährliche Einsparpotenzial.

Ist das nicht zu optimistisch gerechnet?

Bewusst nicht. Der Digitalisierungsgrad ist mit 60 Prozent angesetzt, nicht mit 100 — kein System spart die gesamte Such- und Dokuzeit, und ein Teil der Fehler bleibt menschlich. Setz die Werte konservativ an, dann ist die Zahl eine belastbare Untergrenze, kein Verkaufsversprechen.

Was fehlt in dieser Rechnung?

Die einmaligen Projektkosten für Einführung, Geräte und Schulung sind nicht abgezogen — die Zahl ist das jährliche Brutto-Potenzial, nicht der Netto-Gewinn im ersten Jahr. Ebenso unberücksichtigt: schwerer zu beziffernde Effekte wie schnellere Wiederinbetriebnahme, geringere Stillstandszeiten und bessere Audit-Sicherheit.