Rechner

Was bringt eine bessere Bedarfsprognose in der Küche?

In der Küche verschwindet Geld leise: Was weggeworfen wird, taucht in keiner Rechnung als eigene Position auf, und ausverkaufte Gerichte am Freitagabend merkt niemand im Controlling. Erst wenn man Verderb und Fehlmengen auf das Jahr hochrechnet, wird die Größenordnung sichtbar.

live

Einsparpotenzial pro Jahr

8.100 €

aus weniger Verderb und weniger Fehlmengen

25k

Eingekaufte Lebensmittel/Getränke, ohne Personal

6%

Anteil am Wareneinsatz, der weggeworfen wird

3%

Ausverkaufte Gerichte, grob als Anteil am Wareneinsatz

30%

Wie stark Verderb und Fehlmengen sinken

Verderb pro Jahr (heute)

18.000 €

so viel wird aktuell weggeworfen

Weniger Verderb/Jahr

5.400 €

durch bessere Prognose

Weniger Fehlmengen/Jahr

2.700 €

zurückgewonnener Umsatz

Pro Monat

675 €

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Häufige Fragen

Wie wird gerechnet?

Wir nehmen deinen Wareneinsatz pro Monat mal 12 als Jahresvolumen. Davon ist ein Teil Verderb (deine Verderbquote) — diesen Teil reduziert eine bessere Prognose um den von dir gewählten Prozentsatz; das ist der erste Sparbetrag. Zusätzlich schätzen wir entgangenen Umsatz durch Fehlmengen (ausverkaufte Gerichte) als Anteil am Wareneinsatz und reduzieren auch ihn um denselben Prozentsatz. Beide Effekte zusammen sind das Jahrespotenzial. Die Rechnung ist bewusst grob: Sie zeigt die Größenordnung, ersetzt aber keine Analyse deiner echten Bestell- und Abverkaufsdaten.

Sind die Werte für meinen Betrieb realistisch?

Verderbquoten von 4 bis 8 Prozent des Wareneinsatzes sind in der Gastronomie üblich, bei frischer, schnell verderblicher Ware auch mehr. Wie viel sich davon einsparen lässt, hängt stark von deinen Daten und deiner Disziplin bei der Bestellung ab — 20 bis 40 Prozent Reduktion sind ein vorsichtiger, erreichbarer Rahmen, kein Versprechen.

Brauche ich dafür ein teures System?

Nein. Der erste Schritt ist meist, vorhandene Kassen- und Einkaufsdaten sauber zusammenzuführen und auszuwerten. Eine bessere Prognose entsteht oft schon aus diesen Daten plus klaren Bestellregeln, nicht aus einer großen Software-Investition.