Rechner · Handel & Fertigung

Forecasting: Einsparpotenzial im Lager

Statt Bauchgefühl: gebt euren Lagerbestand, eure Abschriftenquote und eine realistische Reduktion ein und seht, was bessere Bedarfsplanung pro Jahr spart — und wann sich das Projekt rechnet.

weniger Abschriften·weniger gebundenes Kapital·klarer Break-Even
live

Geschätzte Einsparung pro Jahr

61.200

Die Projekt-Investition ist nach 4.3 Monaten wieder drin — danach bleibt der Hebel jedes Jahr.

5-Jahre Netto: 284.000

Branche / Use-Case

1200k

Wert des durchschnittlich gebundenen Bestands

8%/Jahr

Zins/Kapitalkosten auf gebundenes Kapital

9% v. Bestand

Anteil, der jährlich verschrottet/abgewertet wird

30%

Wie viel von Überbestand/Abschriften wegfällt

22k

Forecasting-/Bedarfsplanungs-Einführung

Jährliche Einsparung

Weniger Abschriften

32.400 €

von 108.000 € p. a.

Freigesetztes Kapital

360.000 €

× 8 % Kapitalkosten

Kapitalkosten-Plus

28.800 €

weniger Zinslast p. a.

Einsparung/Jahr

61.200

Pro Monat

5.100 €

Break-Even

4.3 Mo

5y Netto

284.000 €

Kumuliert · 60 Monate

Ohne Forecasting Mit Forecasting
Break-Even
Monat 01224364860

Klarer Case. Break-Even unter 12 Monaten heißt: Schon die Einsparung des ersten Jahres trägt das Projekt — der Rest ist gehobenes Working Capital.

Schätzwerte — stark branchen- und sortimentsabhängig. Der echte Hebel hängt von Sortimentstiefe, Saisonalität und Datenqualität ab. Genau dafür ist das Erstgespräch da.

Den Prozess automatisieren — nicht nur durchrechnen.

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Zwei Hebel, die im Lager Geld kosten

Schlechte Bedarfsplanung kostet doppelt. Der sichtbare Teil sind Abschriften und Überbestände: Ware, die altert, ausläuft, verdirbt oder zum Restpreis raus muss. Der unsichtbare Teil ist das gebundene Kapital: Jeder Euro im Regal kostet Zinsen, Lagerfläche und Handling — und steht nicht für Wichtigeres zur Verfügung. Beide Hebel zieht ein besseres Forecasting gleichzeitig.

Der Punkt ist nicht „mehr KI", sondern verlässlichere Bedarfsprognosen: saubere Verkaufshistorie, Saisonalität, Aktionen und Lieferzeiten in einem Modell statt in zehn Bauchentscheidungen. Schon eine Reduktion der Überbestände um 20–30 % schlägt bei nennenswertem Lagerwert spürbar durch.

Drei typische Fälle

  • Großhandel mit breitem Sortiment. Viele Artikel, viele Langsamdreher — hier sitzt das gebundene Kapital, und kleine Quotenverbesserungen über die Breite summieren sich.
  • E-Commerce / Retail. Saison- und aktionsgetrieben, hohe Abschriften auf Restbestände — Forecasting zieht vor allem den Abschriften-Hebel.
  • Frische / Lebensmittel. Verderb ist der direkte Verlust — selbst kleine Prognoseverbesserungen wirken sofort auf die Marge.

Welcher Hebel bei euch der größere ist, lässt sich in 30 Minuten einordnen — ehrlich, ohne Verkaufs-Tanz.

Häufige Fragen

Für wen ist dieser Rechner gedacht?

Für Handel, E-Commerce, Großhandel und Fertigung, die nennenswert Kapital im Lager binden und mit Überbeständen, Abschriften oder verderbender Ware kämpfen. Wenn euer Bestand im Wesentlichen aus wenigen, schnelldrehenden Artikeln besteht, ist der Hebel kleiner — der Rechner hilft, das ehrlich einzuordnen, bevor ein Forecasting-Projekt startet.

Wie wird die jährliche Einsparung berechnet?

Zwei Hebel: Erstens weniger Abschriften — Lagerbestand × Abschriftenquote × erwartete Reduktion durch Forecasting. Zweitens weniger gebundenes Kapital — der durch bessere Planung freigesetzte Bestandsanteil × eure Kapitalbindungskosten pro Jahr. Beides zusammen ergibt die geschätzte Jahres-Einsparung; geteilt durch 12 den Break-Even gegen die Projekt-Investition.

Welche Reduktion ist realistisch?

Stark abhängig von Sortiment, Saisonalität und Datenqualität. In den ersten 12 Monaten sind oft 20–35 % weniger Überbestände erreichbar, bei sehr schlecht geplanten oder verderblichen Sortimenten auch mehr. Über 45 % als Dauerwert ist ambitioniert. Der Rechner setzt bewusst konservative Voreinstellungen — lieber unten ansetzen.

Was zeigt der Rechner NICHT?

Weiche Effekte wie weniger Out-of-Stock und damit weniger entgangener Umsatz, weniger Express-Nachbestellungen, weniger Stress im Einkauf und planbarere Lieferketten. Die sind real und oft größer als der reine Bestandseffekt — aber schwerer seriös zu beziffern, deshalb lassen wir sie bewusst weg, damit die Rechnung konservativ bleibt.

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