Rechner · Risiko

Was kostet 1 Stunde Ausfall?

Statt Bauchgefühl: gebt eure echten Zahlen ein und seht in 30 Sekunden, was euch eine Stunde Systemausfall wirklich kostet — entgangener Umsatz, blockierte Mitarbeiter und Folgekosten zusammengerechnet.

entgangener Umsatz + Leerlauf-Personal·Reputations-/Strafzuschlag·pro Stunde und pro Tag
live

1 Stunde Ausfall kostet euch

1.268

Ein ganzer Arbeitstag (8 h) Ausfall kostet 10.142 — bei einem vollen Tag (24 h) sind es 30.425.

Davon entgangener Umsatz: 616 €/h

Szenario

6000k

entspricht 685 €/Stunde rund um die Uhr

90%

wie viel vom Geschäft hängt am ausgefallenen System

8Pers.

können während des Ausfalls nicht arbeiten

55€/h

inkl. Lohnnebenkosten (Vollkosten, nicht Brutto)

20%

Vertragsstrafen (SLA), Kundenabwanderung, Image-Schaden

Kosten pro Stunde — woraus sie bestehen

Entgangener Umsatz

616 €

90 % vom Umsatz

Leerlauf-Personal

440 €

8 × 55 €

Reputation/Strafe

211 €

+ 20 % Zuschlag

Summe pro Stunde

1.268

Pro Stunde

1.268 €

Pro Arbeitstag (8 h)

10.142 €

Pro Tag (24 h)

30.425 €

Zusammensetzung · pro Stunde

1.268 € gesamt

Entgangener Umsatz616 € · 49 %
Leerlauf-Personal440 € · 35 %
Reputation / Strafe211 € · 17 %

Hohe Abhängigkeit. Wenn über 80 % eures Geschäfts an einem System hängt, ist ein Ausfall kein IT-Problem mehr, sondern ein Geschäftsrisiko — Redundanz und ein getesteter Wiederanlauf-Plan zahlen sich hier schnell aus.

Schätzwerte — die echten Ausfallkosten hängen von eurer Architektur und euren Abhängigkeiten ab. Genau dafür ist das Erstgespräch da.

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Warum „uns passiert das schon nicht" die teuerste Annahme ist

Die meisten Betriebe kennen ihre Cloud-Rechnung auf den Euro genau — aber nicht die Kosten einer einzigen Stunde Ausfall. Dabei ist genau diese Zahl die wichtigste, wenn es um Backups, Failover und Monitoring geht. Solange ein Ausfall „abstrakt schlimm" ist, wird Resilienz aufgeschoben. Sobald eine Stunde sichtbar fünfstellig kostet, wird sie zur Chefsache.

Der größte Posten ist fast nie die Technik, sondern der entgangene Umsatz plus die teuren Leute, die während des Ausfalls bezahlt werden, aber nicht arbeiten können. Bei digitalen Geschäftsmodellen läuft die Uhr dabei rund um die Uhr — auch nachts, auch am Wochenende.

Woraus sich die Stunde zusammensetzt

  • Entgangener Umsatz. Jahresumsatz auf die Stunde umgelegt, multipliziert mit dem Anteil des Geschäfts, der am ausgefallenen System hängt.
  • Leerlauf-Personal. Mitarbeiter, die ohne das System nicht arbeiten können — zu Vollkosten, nicht nur Bruttolohn.
  • Reputation und Strafen. SLA-Gutschriften, abgewanderte Kunden und Image-Schaden als prozentualer Zuschlag, den ihr selbst einschätzt.

Wie groß euer reales Ausfallrisiko ist und welche Maßnahmen sich zuerst lohnen, lässt sich in 30 Minuten klären — ehrlich, ohne Panikmache.

Häufige Fragen

Wie berechnet der Rechner die Ausfallkosten?

Aus dem Jahresumsatz wird ein Umsatz pro Stunde abgeleitet (rund um die Uhr, 8.760 Stunden im Jahr). Davon zählt nur der betroffene Anteil — also der Teil des Geschäfts, der am ausgefallenen System hängt. Dazu kommen die Vollkosten der blockierten Mitarbeiter (Personen × Stundensatz) und ein Reputations-/Strafzuschlag in Prozent auf diese Direktkosten. Summe ist die Stunde, mal 8 ein Arbeitstag, mal 24 ein voller Tag.

Warum wird der Umsatz auf 24 Stunden umgelegt und nicht auf die Öffnungszeit?

Weil ein digitaler Ausfall — Onlineshop, Buchungssystem, API — auch nachts und am Wochenende Umsatz kostet. Wer nur während der Bürozeiten verkauft, setzt den betroffenen Umsatzanteil entsprechend niedriger an. Der „betroffene Anteil”-Regler ist genau dafür da: er bildet ab, wie stark euer Geschäft tatsächlich am System hängt.

Was gehört in den Reputations-/Strafzuschlag?

Drei Dinge: vertragliche SLA-Strafen (z. B. Gutschriften bei verfehlter Verfügbarkeit), abgewanderte Kunden, die nach einem Ausfall nicht zurückkommen, und Image-Schaden, der spätere Abschlüsse erschwert. Das lässt sich nie exakt beziffern — deshalb ist es ein Prozent-Zuschlag, den ihr selbst einschätzt. Lieber konservativ als geschönt.

Was zeigt der Rechner bewusst NICHT?

Einmalige Wiederanlauf-Kosten (Überstunden, externe Hilfe, Datenwiederherstellung), regulatorische Folgen und langfristigen Vertrauensverlust bei Banken oder Partnern. Diese Posten kommen on top — der Rechner liefert die laufende Kosten-pro-Stunde-Zahl, die für die meisten die Augen öffnet, und bleibt dabei ehrlich-konservativ.

Wofür ist diese Zahl in der Praxis gut?

Sie macht Resilienz wirtschaftlich greifbar. Wenn eine Stunde Ausfall fünfstellig kostet, ist die Frage nicht mehr „brauchen wir Redundanz?”, sondern „wie viel Ausfall im Jahr können wir uns leisten?”. Damit lassen sich Investitionen in Backups, Failover, Monitoring und einen getesteten Notfallplan sauber gegen das Risiko rechnen.

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