Rechner
Was kostet die Dokumentationszeit, die nicht behandelt?
Dokumentationszeit taucht in keiner Kostenstelle auf — sie steckt im Arzt-Gehalt und im Behandlungskalender, der dadurch früher voll ist. Genau deshalb wird selten gerechnet, was die Stunde am Bildschirm statt am Patienten wirklich kostet.
Behandlungsumsatz pro Jahr in Doku-Zeit gebunden
248.400 €
davon 74.520 € realistisch zurückzuholen
Zeit für Dokumentation, Kodierung und Verwaltung statt Behandlung
Behandlungsumsatz geteilt durch behandelte Stunden
durch bessere Vorlagen, Spracherfassung, Automatisierung
Doku-Stunden pro Jahr
1.380 h
statt Behandlung
Zurückgewinnbare Stunden/Jahr
414 h
bei 30 % weniger Doku
Rückgewinnbarer Umsatz/Jahr
74.520 €
freie Zeit am Patienten
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Häufige Fragen
Wie wird gerechnet?
Anzahl Ärzte × Doku-Stunden pro Woche × 46 Arbeitswochen ergibt die Doku-Stunden pro Jahr. Diese werden mit dem Umsatz je Behandlungsstunde multipliziert — also dem Betrag, den eine Stunde am Patienten der Praxis durchschnittlich einbringt. Das ist der entgangene Behandlungsumsatz. Der zurückgewinnbare Teil ist dieser Wert multipliziert mit dem angenommenen Reduktionsanteil.
Ist das nicht zu optimistisch gerechnet?
Bewusst vereinfacht. Die Rechnung unterstellt, dass freigewordene Zeit auch mit Behandlung gefüllt werden kann — das gilt nur, solange Nachfrage und Termine da sind. Sie ignoriert außerdem, dass ein Teil der Dokumentation gesetzlich Pflicht bleibt und nie auf null geht. Sie ist als Größenordnung gedacht, nicht als Spitzabrechnung.
Welcher Umsatz je Stunde ist realistisch?
Nimm den Jahresumsatz, der direkt an ärztliche Behandlung gekoppelt ist, geteilt durch die tatsächlich behandelten Stunden — nicht den vollen Praxisumsatz. Im Zweifel lieber konservativ ansetzen, dann ist die Zahl belastbar.